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- Muttermund muss 10 cm geöffnet sein
- Dauer zwischen 20 Minuten und zwei Stunden
- Erstgebärende benötigen oft bis zu zwei Stunden
Austreibungsphase Geburt, bringt das Baby ein Stück näher zu Ihnen. Viele werdende Mütter und Väter erleben in dieser Zeit eine Mischung aus Aufregung und Nervosität, da sie bevorstehen, ihr Kind in die Arme zu schließen.
In der Austreibungsphase geht es nicht nur um das aktive Pressen, sondern auch um das Verständnis der eigenen Körperempfindungen und der unterstützenden Maßnahmen durch das Geburtshelferteam. Diese Phase kann unterschiedlich lange dauern und ist oft von individuellen Faktoren wie der Körpererfahrung der Mutter und der Position des Babys abhängig. Die Unterstützung durch Partner oder Hebammen spielt in diesem kritischen Moment eine große Rolle und trägt dazu bei, Vertrauen und Sicherheit zu fördern.
Bei Erstgebärenden kann die Austreibungsphase anfangs herausfordernd erscheinen. Das Wissen um die Abläufe und Techniken des aktiven Pressens kann jedoch helfen, diese Phase besser zu bewältigen. Viele werdende Eltern finden Trost in den Erfahrungen anderer und überlegen, welche Methoden zur Schmerzlinderung sie in Anspruch nehmen möchten, um die Geburt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Was ist die Austreibungsphase der Geburt?
Die Austreibungsphase der Geburt ist der Zeitraum, in dem das Baby aktiv durch den Geburtskanal geschoben wird. Sie beginnt, sobald der Muttermund vollständig geöffnet ist, und endet mit der Geburt des Kindes. Diese Phase kann einige Minuten bis mehrere Stunden dauern.
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Die Austreibungsphase, auch als zweite Phase der Geburt bekannt, spielt eine zentrale Rolle im Geburtsprozess. Hier wird der Geburtskanal durch kräftige Wehen weiter geöffnet, und die werdende Mutter beginnt, aktiv zu pressen. Diese Phase kann unterschiedlich lange dauern, wobei Erstgebärende in der Regel bis zu zwei Stunden benötigen. Für bereits erfahrene Mütter kann die Austreibungsphase deutlich kürzer sein, manchmal sogar nur wenige Minuten.
Definition und Bedeutung der Austreibungsphase
Die Austreibungsphase beginnt, wenn der Muttermund 10 Zentimeter weit geöffnet ist. In dieser Zeit kontrahieren die Gebärmutter und der Bauch der Frau rhythmisch, was das Baby vorwärts schiebt. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Phase entscheidend für die Geburt ist, da sie den tatsächlichen Ausstoß des Babys aus dem Körper darstellt. Während dieser Phase kann die Mutter oft verschiedene Positionen ausprobieren, um den Druck zu verringern und den Prozess zu unterstützen.
Merkmale der Austreibungsphase im Geburtsverlauf
Ein typisches Merkmal dieser Phase ist das sogenannte „Pressen“. Werdende Mütter erfahren durch die Wehen einen starken Druck, was das Bedürfnis auslöst, aktiv zu pressen. Viele Frauen finden es hilfreich, mit der Atmung zu arbeiten und im Rhythmus der Wehen zu pressen. Dies kann den Prozess erheblich erleichtern. Allerdings ist es wichtig, keine übermäßige Anstrengung zu unternehmen, um nicht unnötige Verletzungen zu riskieren.
Wie lange dauert die Austreibungsphase in der Regel?
Die Austreibungsphase der Geburt dauert in der Regel zwischen 20 Minuten und bis zu zwei Stunden. Bei Erstgebärenden kann sie länger andauern, während erfahrene Mütter oft eine kürzere Phase erleben. Faktoren wie die körperliche Verfassung und Unterstützungsformen beeinflussen ebenfalls die Dauer.
Durchschnittliche Dauer bei Erstgebärenden und Mehrgebärenden
Die Austreibungsphase beginnt, sobald der Muttermund vollständig geöffnet ist, und endet mit der Geburt des Babys. Im Durchschnitt dauert diese Phase bei Erstgebärenden zwischen einer und zwei Stunden. Bei Mehrgebärenden hingegen kann die Dauer auf etwa 20 Minuten bis eine Stunde verkürzt sein, da ihr Körper bereits Erfahrung mit dem Geburtsprozess hat.
Faktoren, die die Dauer beeinflussen können
Verschiedene Faktoren können die Dauer der Austreibungsphase beeinflussen. Dazu zählen die körperliche Fitness der werdenden Mutter, ihre emotionale Verfassung, die Art der Geburtsposition sowie die Unterstützung durch Hebammen oder Partner. Frauen, die in einer aufrechten Position gebären, erleben oft eine schnellere Austreibung, da die Schwerkraft die Wehen unterstützt. Eine gut vorbereitete klinische Umgebung kann ebenfalls dazu beitragen, die Dauer zu optimieren und mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Ein weiterer Aspekt ist die Anzahl und Intensität der Wehen. Starke, regelmäßige Wehen fördern eine zügige Austreibung, während schwächere oder unregelmäßige Wehen die Länge der Phase verlängern können. Zudem können andere medizinische Faktoren, wie die Größe des Babys oder die Form des Geburtskanals, eine Rolle spielen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Babys in bestimmten Positionen, wie der Steißlage, den Austreibungsprozess verlängern.
Welche Wehen treten während der Austreibungsphase auf?
Während der Austreibungsphase der Geburt treten Austreibungswehen auf, die sich von Eröffnungswehen unterscheiden. Diese Wehen sind intensiver und konzentrierter, da sie den Körper darauf vorbereiten, das Baby aktiv auf die Welt zu bringen. Sie sind oft ein Zeichen dafür, dass sich die Geburt dem Ende nähert.
Unterschiede zwischen Eröffnungswehen und Austreibungswehen
Eröffnungswehen setzen bereits in der ersten Phase der Geburt ein, um den Muttermund zu öffnen und auf die Austreibungsphase vorzubereiten. Diese Wehen sind meist weniger intensiv und kommen in größeren Abständen. Im Gegensatz dazu sind Austreibungswehen stärker und legen den Fokus auf das tatsächliche Pressen des Babys. Sie treten häufiger auf, können sehr schmerzhaft sein und sind entscheidend für den Geburtsprozess, da sie das Baby durch den Geburtskanal drücken.
Wie Wehen in der Austreibungsphase empfunden werden
Die Empfindungen während der Austreibungsphase können von Frau zu Frau stark variieren. Viele beschreiben die Wehen als intensives, eindringliches Gefühl, das in Schüben kommt. Einige Frauen berichten von einem Druck im Beckenbereich, während andere das Gefühl haben, dass sie mehr Energie aufbringen müssen, um zu pressen. Dies kann auch mit dem unvermeidlichen Drang zum Pressen einhergehen, der für viele ein starkes und manchmal überwältigendes Gefühl ist. In der Regel dauert diese Phase zwischen 20 Minuten und zwei Stunden, abhängig von Faktoren wie der Anzahl der Geburten und dem individuellen Verlauf der Geburt.
Welche Hilfsmittel und Techniken unterstützen während der Austreibungsphase?
Während der Austreibungsphase der Geburt können verschiedene Hilfsmittel und Techniken eingesetzt werden, um werdenden Müttern Unterstützung und Schmerzlinderung zu bieten. Dazu gehören der Einsatz von Lachgas sowie Methoden, die das aktive Pressen fördern und erleichtern.
Einsatz von Lachgas und anderen Schmerzmitteln
Lachgas, auch bekannt als Distickstoffmonoxid, wird häufig als schmerzlindernde Maßnahme in der Austreibungsphase verwendet. Es kann über eine Atemmaske verabreicht werden und ermöglicht den Müttern, selbstbestimmt über die Dosierung zu entscheiden. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie schnell wirkt und eine für viele Frauen angenehme Entspannung bewirken kann. Neben Lachgas sind auch andere Schmerzmittel erhältlich, wie beispielsweise Epiduralanästhesie (PDA) oder Injektionen mit Schmerzmitteln. Die Entscheidung, welches Schmerzmittel verwendet wird, sollte immer in Absprache mit der Hebamme oder dem Arzt getroffen werden.
Methoden zur Unterstützung des Aktivpressens
Um das Pressen während der Austreibungsphase effektiver zu gestalten, kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. Eine häufig empfohlene Methode ist das gezielte Atmen, das Müttern hilft, den Druck beim Pressen besser zu steuern. Kontraktionen sollten ausgenutzt werden, um den maximalen Druck zu erzeugen, wobei das Ausatmen in den Pressphasen eine zentrale Rolle spielt. Auch die Position der Mutter beeinflusst den Verlauf: Viele Frauen finden Alternativen zur Rückenlage, wie das Sitzen oder Knien, effektiver.
Zusätzlich kann die Unterstützung durch die Hebamme in Form von Motivation und Anleitung entscheidend sein. Manchmal werden Hilfsmittel wie ein Geburtsstuhl oder Seile zur besseren Handhabung des eigenen Körpers genutzt. Diese Hilfsmittel helfen, die Körperhaltung zu stabilisieren und die Kraft des Körpers besser zu nutzen, um das Kind während der Austreibungsphase zu unterstützen.
Was sollten werdende Eltern über die Austreibungsphase wissen?
Werdende Eltern sollten sich bewusst sein, dass die Austreibungsphase der Geburt sowohl körperlich als auch emotional herausfordernd ist. Eine gute Kommunikation zwischen dem gebärenden Partner und dem medizinischen Team ist entscheidend, um die Erfahrung so positiv wie möglich zu gestalten.
Emotionale und körperliche Vorbereitung auf das Pressen
Die Austreibungsphase beginnt, wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist und endet mit der Geburt des Kindes. In dieser Phase sind kräftige Wehen und der Drang zu pressen die Hauptmerkmale. Oftmals erleben Frauen starke Emotionen, die von Angst bis hin zu extremer Freude reichen können. Eine emotionale Vorbereitung ist daher unerlässlich. Beispielsweise kann das Erlernen von Entspannungstechniken und Atemübungen helfen, Angst abzubauen und den Körper während des Pressens zu unterstützen.
Physisch gesehen erfordert das Pressen viel Energie und Konzentration. Es kann hilfreich sein, sich im Vorfeld mit der richtigen Körperhaltung beim Pressen vertraut zu machen. Viele Frauen finden in der Position auf dem Rücken, auf der Seite oder im Vierfüßlerstand Erleichterung. Das gezielte Einsetzen der Bauchmuskulatur kann den Geburtsverlauf positiv beeinflussen. Ein wesentlicher Punkt ist auch, den richtigen Moment zum Pressen abzuwarten, welcher oft durch das Gefühl des Drangs signalisiert wird. Hierbei ist es wichtig, sich nicht vom medizinischen Team unter Druck setzen zu lassen.
Tipps zur Kommunikation mit dem gebärenden Partner und dem medizinischen Team
Eine klare Kommunikation mit dem gebärenden Partner und den medizinischen Fachkräften kann die Geburt erleichtern. Stellen Sie sicher, dass Ihre Wünsche und Anforderungen zum Beispiel hinsichtlich der Schmerzbehandlung oder der Geburtspositionen im Vorfeld besprochen werden. Es kann hilfreich sein, einen Geburtsplan zu erstellen, der Ihre Präferenzen zusammenfasst.
Während der Austreibungsphase sollten Partner eine unterstützende Rolle einnehmen. Mutige Worte, Berührungen oder einfach nur ruhige Präsenz können Wunder bewirken. Ein häufiger Fehler ist es, zu viel mit anzuleiten oder Druck auszuüben. Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der die gebärende Person sich sicher fühlt und gehört wird.
Das medizinische Team ist in dieser Phase ebenfalls von großer Bedeutung, um das Wohlbefinden der Mutter und des Kindes sicherzustellen. Fragen Sie entscheidende Punkte an, sei es über Schmerzmittel oder proaktive Unterstützung beim Pressen. Das Gefühl, respektvoll eingebunden zu werden, sorgt oft für Vertrauen in den Kreißsaal.
Fazit
Die Austreibungsphase der Geburt ist ein entscheidender Teil des Geburtsprozesses, der oft mit intensiven Gefühlen und körperlichen Anstrengungen verbunden ist. Eine gute Vorbereitung auf die verschiedenen Phasen und das Verständnis der körperlichen Signale können werdenden Eltern helfen, diese herausfordernde Zeit mit mehr Zuversicht zu meistern. Kommunikation mit der Geburtshilfe und das Einbeziehen von Geburtsvorbereitungskursen sind essentielle Schritte, um sich optimal auf die Austreibungsphase vorzubereiten.
Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Fragen zu klären und Ihre Ängste anzusprechen, sei es bei Hebammen oder in einer unterstützenden Geburtsgruppe. Ein gutes Wissen über Geburtstechniken und Atemmethoden kann nicht nur Ihre Erfahrung während der Austreibungsphase verbessern, sondern auch das Vertrauen in Ihre Fähigkeiten als werdende Eltern stärken.
Häufige Fragen
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